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Bootsverleih auf Malta: Der komplette Leitfaden zum Segeln im Maltesischen Archipel

Veröffentlicht 23. April 2026

Entdecken Sie alles, was Sie für den perfekten Bootsverleih auf Malta wissen müssen — von den besten Segelregionen und Wetterfenstern über Kosten, einen 7-Tage-Routenplan, Lizenzanforderungen bis hin zu Insider-Tipps für die Erkundung dieses wunderschönen Mittelmeerarchipels.

Bootsverleih auf Malta: Der komplette Leitfaden zum Segeln im Maltesischen Archipel

Bootsverleih auf Malta: Der komplette Leitfaden

Nur wenige Reiseziele im Mittelmeer können Maltas außergewöhnliche Kombination aus jahrtausendealter Geschichte, kristallklarem Wasser und ganzjährigem Segelreiz mithalten. Dieser winzige Archipel — bestehend aus Malta, Gozo und Comino — behauptet sich als Segelziel weit über seine Größe hinaus: dramatische Kalksteinklippen, versteckte Meereshöhlen, lebendige Häfen und einige der transparentesten türkisfarbenen Gewässer, die man in Europa finden kann. Ob erfahrener Skipper oder Erstsegler — ein Bootsverleih auf Malta ist eines der lohnendsten Abenteuer, die man im Mittelmeer erleben kann.

Warum Malta ideal zum Segeln ist

Maltas geographische Lage im Herzen des Mittelmeers macht es zu einem natürlichen Segelzentrum. Nur 93 km südlich von Sizilien und 290 km nördlich der afrikanischen Küste gelegen, profitiert die Insel von zuverlässigen Winden, geschützten Ankerplätzen und einer außergewöhnlichen Vielfalt an Segelerlebnissen auf engem Raum. Der gesamte Archipel erstreckt sich über lediglich 316 km², was bedeutet, dass man innerhalb weniger Stunden zwischen dramatisch unterschiedlichen Landschaften und Kulturen segeln kann.

Jenseits der Geographie bietet Malta Weltklasse-Marinas, eine tief verwurzelte Seefahrtskultur, die bis zu den Johannitern zurückreicht, sowie eine englischsprachige Bevölkerung, die die Logistik — von den Einklarierungsformalitäten bis zur Proviantierung — erfreulich unkompliziert macht. Dazu kommen Michelin-Stern-Restaurants in Valletta, UNESCO-Welterbestätten, die vom Wasser aus sichtbar sind, und lebhaftes Nachtleben in St. Julian's — ein Reiseziel, das Segler und Nicht-Segler gleichermaßen begeistert.

  • Kompaktes Revier: Drei Hauptinseln in bequemer Segelentfernung voneinander

  • Klare Sicht: Unterwassersichtweite von bis zu 30–40 Metern, ideal zum Schnorcheln und Tauchen

  • Gut ausgestattete Marinas: Grand Harbour Marina, Msida Marina, Mġarr Harbour auf Gozo

  • Reiche Geschichte: Neolithische Tempel, Kreuzfahrerfestungen und WWII-Erbe, alles vom Meer aus sichtbar

  • EU-Mitgliedsstaat: Unkomplizierte Einreise für europäische und die meisten westlichen Reisepässe

Die besten Segelregionen auf Malta

Grand Harbour & Valletta

Mit dem Boot in den Grand Harbour einzulaufen — einen der schönsten natürlichen Häfen der Welt — ist ein wahrhaft atemberaubendes Erlebnis. Die barocken Befestigungsanlagen Vallettas erheben sich dramatisch aus dem Wasser, und die historischen Drei Städte (Vittoriosa, Senglea und Cospicua) säumen das südliche Ufer. Die Grand Harbour Marina ist die erstklassige Anlage der Insel und bietet vollservicierte Liegeplätze mitten im Herzen des Geschehens der Hauptstadt.

Die Blaue Lagune, Comino

Kein Yachtcharter auf Malta ist vollständig ohne einen Übernachtungsankerplatz — oder zumindest einen Tagestopp — in der Blauen Lagune. Dieser enge Kanal zwischen Comino und dem unbewohnten Inselchen Cominotto erzeugt unglaublich klares, flaches Wasser in Tönen von leuchtendem Blau und Smaragdgrün. Kommen Sie früh oder bleiben Sie über Nacht, um sie zu erleben, bevor die Tagesausflugsfähren eintreffen.

Gozos Westküste

Gozo ist Maltas grünere, ruhigere Schwesterinsel, und ihre westliche Küstenlinie ist vom Wasser aus spektakulär. Das eingestürzte Azure Window bei Dwejra (nach einem Sturm 2017 nun ein Unterwasserbogen) ist nach wie vor ein beliebter Tauchplatz, und die umliegenden Meereshöhlen, Felsenbögen und tiefen Einbuchtungen bieten stundenlange Erkundungsmöglichkeiten. Der Mġarr Harbour an der Südostspitze bietet eine charmante Basis mit Restaurants und einer Festung als Kulisse.

Maltas Südküste

Die dramatische Südküste der Hauptinsel zeigt imposante Kalksteinklippen, Meereshöhlen und abgelegene Buchten wie St. Thomas Bay und die Marsaxlokk Bay — letztere ist Heimat von Maltas traditioneller Fischerflotte mit ihren bunt bemalten Luzzu-Booten. Diese Küste hat weniger Verkehr als der Norden und belohnt entdeckungsfreudige Segler mit außergewöhnlicher Landschaft.

St. Paul's Bay & der Nordwesten

Der Nordwesten Maltas rund um die St. Paul's Bay bietet ruhigere Gewässer, die vor den vorherrschenden Nordwestwinden geschützt sind, sowie einfachen Zugang zum felsigen Inselchen St. Paul's Island, wo der Apostel Paulus der Überlieferung nach im Jahr 60 n. Chr. Schiffbruch erlitten haben soll. Die Gegend ist bei Tauchern und Schnorchlern beliebt und bietet gute Ankeroptionen.

Wetter und beste Reisezeit

Malta genießt ein klassisches Mittelmeerklima mit heißen, trockenen Sommern und milden, feuchteren Wintern. Die Segelsaison läuft von etwa April bis Oktober, wobei die Hochsommermonate Juni, Juli und August die zuverlässigsten Bedingungen bieten, aber auch das meiste Bootsaufkommen und die höchsten Charterpreise.

Monat Durchschn. Temp. (°C) Windbedingungen Segelurteil April–Mai 18–23°C Wechselhaft, mäßige NW-Winde ⭐⭐⭐⭐ Ausgezeichnete Nebensaison Juni–August 28–34°C Etesische Winde (Gregale), 10–20 Knoten ⭐⭐⭐⭐⭐ Hauptsaison, belebteste Zeit September–Oktober 22–28°C Nachlassende Winde, gelegentliche Stürme ⭐⭐⭐⭐⭐ Bestes Gesamtgleichgewicht November–März 12–17°C Starke SW/NW-Winde, raue See ⭐⭐ Nebensaison, nur für erfahrene Segler

Profi-Tipp: September und Oktober gelten weithin als der „Sweet Spot“ für das Segeln auf Malta. Die sommerlichen Massen haben sich gelichtet, die Charterpreise fallen um 20–30 %, die Meerestemperaturen bleiben warm (rund 25°C) und das Licht ist für die Fotografie außergewöhnlich.

Der wichtigste Wind, den man kennen sollte, ist der Gregale — ein starker Nordostwind, der mehrere Tage anhalten kann und Ankerplätze an der Nordostküste ungemütlich macht. Der Xlokk (Scirocco) ist ein heißer Südwind, der gelegentlich Saharastaub und raue Bedingungen aus dem Süden bringt. Die meisten Marinas und Charterbasen beobachten diese Wettervorhersagen sorgfältig und informieren entsprechend.

Kostenübersicht

Malta ist im Vergleich zu anderen erstklassigen Mittelmeersegeldestinationen wie der Côte d'Azur oder den griechischen Inseln wettbewerbsfähig bepreist. Die Kosten variieren erheblich je nach Saison, Schiffsgröße und ob man bareboat (selbst gesegelt) oder mit Crew chartert.

Charterkosten (Wochentarife, ungefähr)

  • Kleines Segelboot (28–32 ft), Bareboat: 700–1.200 €/Woche (Nebensaison) | 1.200–2.000 €/Woche (Hochsaison)

  • Mittelgroßer Monorumpf (38–42 ft), Bareboat: 1.500–2.500 €/Woche (Nebensaison) | 2.500–4.500 €/Woche (Hochsaison)

  • Katamaran (40–45 ft), Bareboat: 2.500–4.000 €/Woche (Nebensaison) | 4.500–8.000 €/Woche (Hochsaison)

  • Luxusyacht mit Crew (50+ ft): 5.000–20.000+ €/Woche je nach Schiff und Crewgröße

  • Tagescharter (Motorboot oder Segelboot, bis zu 8 Pers.): 300–800 €/Tag

Zusätzliche Ausgaben einplanen

  • Marinagebühren: 30–120 €/Nacht je nach Größe und Prestige der Marina

  • Kraftstoff: Diesel ca. 1,50–1,70 €/Liter; ca. 100–200 €/Woche für eine moderate Motor-Segel-Tour einplanen

  • Proviant: Malta verfügt über gut sortierte Supermärkte; ca. 50–80 €/Person/Woche für Bordverpflegung einplanen

  • Skipper (falls gemietet): 150–250 €/Tag zuzüglich Spesen

  • Sicherheitskaution: In der Regel 1.000–3.000 €, rückerstattbar; viele Segler entscheiden sich stattdessen für eine Schadensversicherung

  • APA (Vorausprovisionierungsallowance) für Crewcharter: In der Regel 30–35 % der Chartergebühr

Beispiel-7-Tage-Segelroute Malta

Diese Route setzt die Abfahrt von der Grand Harbour Marina, Valletta, voraus und ist für fortgeschrittene Segler auf einem Bareboat-Monorumpf von 38–42 Fuß geeignet.

Tag 1: Valletta → Marsaxlokk (12 sm)

Abfahrt vom Grand Harbour nach der Proviantierung und dem Sicherheitseinweisung. Motor- oder Segelfahrt südlich entlang der dramatischen Klippen der Südküste nach Marsaxlokk, Maltas traditionelles Fischerdorf. Im Hafen ankern oder an der kleinen Mole festmachen. Frischen Fisch in einem der Restaurants an der Uferpromenade genießen und den farbenfrohen Sonntagsmarkt erkunden, falls der Zeitpunkt stimmt.

Tag 2: Marsaxlokk → St. Thomas Bay → Marsaskala (8 sm)

Ein kurzer Segeltag für die Erkundung. Morgens in der St. Thomas Bay schnorcheln — die Unterwassersicht ist hier hervorragend. Weiter nach Marsaskala für die Nacht, einer ruhigeren Hafenstadt mit guten Restaurants und einer lebhaften Abendpromenade.

Tag 3: Marsaskala → Blaue Lagune, Comino (20 sm)

Ein früher Start ist unerlässlich, um sich einen guten Ankerplatz in der Blauen Lagune zu sichern, bevor die Tagesausflugboote eintreffen. Nordwestlich an der Küste Maltas entlangsegeln, dann den Comino-Kanal zur Blauen Lagune überqueren. Den Nachmittag mit Schwimmen, Schnorcheln und Stand-up-Paddling im außergewöhnlich klaren Wasser verbringen. Über Nacht bleiben — da Tagestouristen am späten Nachmittag abreisen, verwandelt sich die Lagune in ein ruhiges Paradies.

Tag 4: Blaue Lagune → Gozo (Mġarr Harbour) (5 sm)

Nach einem ruhigen Morgen in der Blauen Lagune kurze Überfahrt nach Mġarr Harbour auf Gozo. Einen Tag die Insel erkunden: Auto mieten oder ein Taxi nehmen zu den Ggantija-Tempeln (älter als Stonehenge), der Zitadelle auf dem Hügel in Victoria und dem atemberaubenden Binnensee bei Dwejra. Zum Boot zurückkehren und in einem der ausgezeichneten Mġarr-Restaurants zu Abend essen.

Tag 5: Erkundung der Westküste Gozos (Tagestörn)

Den Tag damit verbringen, Gozos dramatische Westküste per Boot zu erkunden. Die Meereshöhlen bei Dwejra, das Naturschutzgebiet Fungus Rock und den abgelegenen Ankerplatz am San Dimitri Point erkunden. Für eine zweite Nacht nach Mġarr zurückkehren — die Gozitaner Gastronomie ist den Wiederholungsbesuch wert.

Tag 6: Gozo → St. Paul's Bay (15 sm)

Südwärts zur Nordwestküste Maltas segeln und in der St. Paul's Bay ankern. Rund um St. Paul's Island schnorcheln und die Bucht mit dem Beiboot erkunden. Die Stadt Bugibba ist lebendig und unkompliziert, mit vielen Restaurants und einer belebten Uferpromenade. Alternativ weiter nach St. Julian's für Maltas bestes Nachtleben.

Tag 7: St. Paul's Bay → Valletta (12 sm)

Ein gemächlicher Morgentrörn zurück zum Grand Harbour. Den Einlauf so timen, dass man langsam durch den Hafeneingang segelt — mit Vallettas goldenen Kalksteinfestungen an Backbord — einer der großen Momente des Mittelmeersegelsports. Das Boot zur vereinbarten Zeit zurückgeben und den letzten Abend beim Essen in Vallettas atmosphärischen Gassen verbringen.

Gesamtdistanz: Ungefähr 72 Seemeilen — gemächlich und für einen einwöchigen Charter gut zu bewältigen.

Einreisebestimmungen und Segellizenzen

Einreisevoraussetzungen

Malta ist Mitglied der Europäischen Union und des Schengen-Raums. Bürger von EU/EWR-Ländern und der meisten westlichen Nationen (einschließlich USA, Großbritannien, Kanada und Australien) können ohne Visum für bis zu 90 Tage einreisen. Britische Staatsbürger unterliegen nach dem Brexit der 90-Tage-Schengen-Regelung. Prüfen Sie stets die aktuellen Einreisebestimmungen beim maltesischen Außenministerium oder dem Außenministerium Ihres Landes vor der Reise.

Anforderungen an den Segelschein

Malta verlangt von Skippern von Charterfahrzeugen einen anerkannten Segelschein. Die Standardanforderungen lauten:

  • Mindestqualifikation: Ein ICC (International Certificate of Competence) oder gleichwertiges nationales Zertifikat, das von der UN-Wirtschaftskommission für Europa anerkannt ist

  • Empfohlen: RYA Coastal Skipper, Day Skipper oder gleichwertig (ISAF, ASA-Zertifizierungen werden in der Regel anerkannt)

  • UKW-Sprechfunklizenz: Dringend empfohlen und von Charterunternehmen oft verlangt; das SRC (Short Range Certificate) ist die Standardqualifikation

  • Logbuch: Bringen Sie Ihr Segellogbuch mit, um Seemeilen und Erfahrung nachzuweisen — Charterunternehmen überprüfen dies

Wenn Sie nicht über die erforderlichen Qualifikationen verfügen, ist die Anstellung eines lizenzierten Skippers über Ihr Charterunternehmen eine ausgezeichnete Option, die in der Regel 150–250 € pro Tag zu den Kosten hinzufügt. Viele erfahrene Segler entscheiden sich auch dafür, für den ersten Tag einen lokalen Skipper zu engagieren, um die spezifischen Eigenheiten der maltesischen Gewässer und Häfen kennenzulernen.

Dokumente an Bord

Stellen Sie sicher, dass Sie jederzeit folgendes an Bord haben:

  • Schiffsregistrierungspapiere (vom Charterunternehmen bereitgestellt)

  • Versicherungszertifikat

  • Skipperausweis und Reisepasskopien aller Crewmitglieder

  • Funkgenehmigung für das Schiff

  • Sicherheitsausrüstungs-Checkliste (bei der Übergabe bereitgestellt)

5 praktische Tipps für das Segeln auf Malta

1. Frühzeitig für die Hochsaison buchen

Hochwertige Charterschiffe auf Malta — insbesondere Katamarane und gut gewartete Monorümpfe — werden für die Juli-August-Hochsaison früh gebucht. Wenn Sie eine Sommerreise planen, sollten Sie mindestens 4–6 Monate im Voraus buchen. Für die Nebensaison (Mai–Juni oder September–Oktober) sind in der Regel 2–3 Monate ausreichend. Eine frühzeitige Buchung gibt Ihnen außerdem mehr Verhandlungsmacht beim Preis und der Schiffsauswahl.

2. Die Menschenmassen in der Blauen Lagune einplanen

Die Blaue Lagune ist einer der meistfotografierten Orte des Mittelmeers und zieht im Sommer zwischen etwa 10 Uhr und 17 Uhr enorme Massen von Tagestouristen an. Planen Sie, bis 8 Uhr anzukommen und zu ankern, bevor der Ansturm beginnt, oder bleiben Sie über Nacht für ein völlig anderes — und magisches — Erlebnis. Den meisten Tagescharter-Booten ist es nicht gestattet, über Nacht zu bleiben, was Liveaboard-Segler in einen echten Vorteil versetzt.

3. Wetterfenster sorgfältig beobachten

Die maltesischen Gewässer können sich schnell ändern, wenn Gregale oder Scirocco vorhergesagt werden. Laden Sie eine zuverlässige marine Wetter-App herunter (Windy, PredictWind oder Passage Weather sind beliebte Optionen) und überprüfen Sie täglich die Bedingungen. Ihr Charterunternehmen wird Sie ebenfalls über aktuelle Vorhersagen informieren. Scheuen Sie sich nicht, eine Abfahrt zu verzögern oder frühzeitig Schutz zu suchen — die Abstände zwischen den Ankerplätzen auf Malta sind gering, sodass Flexibilität leicht möglich ist.

4. Proviant in Valletta oder Sliema kaufen

Die besten Supermärkte für die Proviantierung befinden sich im Bereich Valletta/Sliema/St. Julian's, nahe den Hauptmarinas. Kaufen Sie vor der Abfahrt umfassend ein — Gozo hat in Victoria zwar kleine Supermärkte, aber die Auswahl ist begrenzt. Frische lokale Produkte (besonders Tomaten, Kapern und Maltesisches Ftira-Brot) von den täglichen Märkten sind ausgezeichnet und erschwinglich. Maltesischer Wein ist ebenfalls überraschend gut und sehr günstig.

5. Meeresschutzgebiete respektieren

Mehrere Gebiete rund um Malta und Gozo sind als Meeresschutzgebiete (MPAs) ausgewiesen, darunter Teile von Comino und die Rdum il-Qlejgħa-Klippen an der Nordwestküste Maltas. In einigen MPAs ist das Ankern verboten, um Posidonia-oceanica-Seegraswiesen zu schützen. Nutzen Sie bereitgestellte Mooringbojen, ankern Sie wenn möglich auf Sand (nicht auf Seegras oder Korallen) und stellen Sie sicher, dass alle Abfälle ordnungsgemäß an Bord behandelt werden. Maltas klare Gewässer sind ein schützenswerter Schatz.

Abschließende Gedanken

Ein Bootsverleih auf Malta bietet etwas, das im modernen Segelsport wahrhaft selten ist: ein Reiseziel, bei dem außergewöhnliche natürliche Schönheit, reiche Geschichte, ausgezeichnete Infrastruktur und kompakte Geographie im perfekten Gleichgewicht zusammentreffen. Man kann morgens unter einer Festung aus dem 16. Jahrhundert ankern und nachmittäglichen durch eine leuchtende Meereshöhle schwimmen. Man kann frischen Lampuki (Goldmakrele) in einem traditionellen Fischerdorf essen und vom Cockpit aus zusehen, wie der Sonnenuntergang die Kalksteinklippen golden färbt. Ob Sie Ihren ersten Bareboat-Charter planen oder Malta einer langen Liste von Mittelmeerabenteuern hinzufügen — dieser Archipel wird Ihre Erwartungen übertreffen. Das Meer wartet — und auf Malta hat es noch nie so einladend ausgesehen.

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